Über Mich

Mein Name ist Sonja Hartmann, ich bin Jahrgang 1972, verheiratet und habe drei Kinder. Mit meiner Familie lebe ich in der schönen Oberpfalz inmitten von Wiesen und Wäldern.

Zu unserem Glück gehören auch ein Hund, vier Katzen, drei Schildkröten, viele Hühner und mehrere Bienenvölker.  

Mit viel Gefühl und Intuition begleite ich Frauen während des wundervollen Abenteuers der Schwangerschaft und der Geburtsreise.

Als Doula kann ich mich und meine ruhige, humorvolle Art voll und ganz einbringen. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Frauen zu unterstützen, zu ermutigen und darin zu bestärken, ihren eigenen Weg zu gehen und dabei vermehrt auf ihr Bauchgefühl zu hören.

Die Ausbildung zur Doula Geburtsbegleiterin unter der Leitung von Melanie Schöne in Kooperation mit dem Verein Doulas in Deutschland e.V. habe ich im Januar 2019 beendet.

Weiterhin habe ich diverse Seminare, Ausbildungen und Fortbildungen in Persönlichkeitsbildung, Kommunikations-, Telefon- und Teamleitertraining absolviert.

Ich bin Mitglied im Verein Doulas in Deutschland e.V.

www.doulas-in-deutschland.de 

Was möchte ich erreichen, bzw wie sehe ich mich

Das Wesen einer Doula macht es aus, fürsorglich zu sein, für andere da zu sein, selbstlos zu sein. Genau zu wissen, wann sie zu agieren und wann sie zu reagieren hat.
Ich arbeite gerne im Verborgenen, unauffällig, in den hinteren Reihen. Was aber nicht heißt, dass ich nicht auch mal nach vorne presche, wenn es darum geht, etwas was mir wichtig ist zu schützen, zu unterstützen, dafür zu kämpfen oder es zu verteidigen...
Für mich hat jeder Mensch auf Erden etwas Besonderes, ein gewisses Etwas, was genau diese eine Person ausmacht. Jeder ist exakt so, wie er gedacht ist und somit ein Geschenk für diese Welt. Für mich ist es ein Erfolg, wenn ein anderer Mensch dies durch mein Zutun erkennen darf.
Ich möchte niemandem meinen Stempel aufdrücken, sondern jeden so lassen wie er oder sie gerade ist. Ich kann mich schnell den Gegebenheiten anpassen und wenn es denn sein muss und darf, diese auch positiv verändern. Ich verstehe mich darin, die Stärken des Gegenübers herauszustellen und die Schwächen zu akzeptieren und zu würdigen.
Ich würde mir wünschen, wenn hinterher von mir gesagt wird: „Keine Ahnung, was sie gemacht hat, sie war da. Und ich glaube, sie hat mir einfach nur Mut gemacht.“
So sehe ich mich auch am liebsten: ein Mutmacher in einer Welt, in der das leider noch nicht so oft passiert: das gegenseitig Mut machen. Aber wir werden ja immer mehr.
Für mich gibt es nichts Schöneres, die Frauen während der Geburtsreise zu bestärken, auf sich selbst zu hören, diese zu unterstützen, zu informieren und in ihre Kraft zu bringen. 

Eine meiner Lieblingsge40schichten: 

Eine meiner Lieblingsgeschichten:

Es war einmal eine Tochter, die sich bei ihrem Vater beschwerte, weil ihr Leben so schwer sei, dass sie nicht wisse, wie sie so weitermachen könne. Sie hatte es satt, immer nur zu
kämpfen und sich nach Rückschlägen, Niederlagen und Enttäuschungen wieder hoch zu kämpfen. Es schien, kaum hatte sie ein Problem gelöst, folgte gleich darauf das nächste.

Ihr Vater, ein Chefkoch, hatte eine andere Einstellung zum Leben.

Er nahm seine Tochter mit in die Küche, füllte drei Töpfe mit Wasser und stellte die Töpfe jeweils auf eine heiße Herdplatte. Als in den drei Töpfen das Wasser zu kochen begann,
gab er Kartoffeln in den ersten Topf, in den zweiten Topf Eier und in den dritten Topf gemahlene Kaffeebohnen. Nun ließ er die Töpfe stehen und kochen, ohne ein Wort zu seiner
Tochter zu sagen.

Die Tochter jammerte und wartete ungeduldig, da sie sich wunderte, was er da mache. Nach zwanzig Minuten schaltete er die Herdplatten aus. Er nahm die Kartoffeln aus dem Topf
und gab sie in eine Schüssel. Danach gab er die Eier in eine zweite Schüssel und dann schöpfte er den Kaffee aus dem dritten Topf und gab ihn in eine Tasse.

Er drehte sich zu ihr herum und fragte:
“Meine Liebe, was siehst du?”
“Kartoffeln, Eier und Kaffee,” sagte die Tochter voreilig.
“Schau genauer”, sagte er, “und berühre die Kartoffeln”. Sie tat es und bemerkte, dass sie weich waren.
Dann bat er sie, ein Ei zu nehmen und es aufzuschlagen. Nach dem Entfernen der Schale stellte sie fest, dass es ein hart gekochtes Ei war.
Schließlich bat er sie, am Kaffee zu nippen. Sein starkes Aroma zauberte ein Lächeln in ihr Gesicht.

“Vater, was bedeutet das?” fragte sie.
Er erklärte ihr, dass die Kartoffeln, die Eier und Kaffeebohnen dem selben Umstand ausgesetzt waren, dem kochenden Wasser. Jedoch reagierte jeder von ihnen anders.
Die Kartoffel waren anfangs stark und hart, wurden aber durch das kochende Wasser weich und schwach.
Das Ei war anfangs zerbrechlich mit seiner dünnen Außenschale, die das flüssige Innenleben schützt. Durch das kochende Wasser jedoch wurde das Innere des Eis hart und stabil.
Die gemahlenen Kaffeebohnen waren einzigartig. Nachdem sie dem kochenden Wasser ausgesetzt waren, veränderten sie das Wasser und schufen etwas Neues.

Was bedeutet das für unser Leben?
Die Frage ist nicht, welchen Umständen wir ausgesetzt sind, sondern woraus wir gemacht sind!
Es geht nicht darum, was uns passiert, sondern um unsere Einstellung zu dem was passiert und darum, in was für einen Menschen wir uns dadurch entwickeln wollen!

Was bist du? Woraus bist Du gemacht? Wenn ein Unglück, ein Problem, eine Enttäuschung an Deine Tür klopft, wie reagierst Du darauf? Bist du eine Kartoffel, ein Ei oder eine
Kaffeebohne? Wie ist Deine innere Einstellung?

Und nun im Speziellen:

Wie wirkt die Schwangerschaft auf Dich und Deinen Körper? Wie kannst Du Dich auf die natürlichen Abläufe und Rhythmen einer Geburt einlassen?

Welche Hilfen und Informationen benötigst Du, um Dich voll und ganz auf die Geburt und die Weisheit und Urgewalt der Gebärmutter einlassen zu können?

Egal, was Du bist und in Dir trägst, das Wasser (die Doula) ist dazu in der Lage, Dich erkennen zu lassen, was Dich ausmacht, was Du benötigst, welche Unterstützung Du brauchst.

Lass mich für Dich wie das Wasser in der Geschichte sein, dass dir aufzeigt, was Du von Natur aus in dir trägst.

Lass mich für Dich sein, was du gerade benötigst. Wie das Wasser kann ich mich den Gegebenheiten anpassen, weich, fließend, mitreißend, still ... je nach dem, was gerade ansteht
und erforderlich ist.

Und manchmal reicht es auch aus, dass ich einfach nur DA bin.

Ich kann und mag keine Wunder versprechen, aber ich habe ein warmes Herz und warme Hände. Manchmal reicht dies aus für ein kleines Wunder.



Meine Lieblingszitate

Meine Lieblingszitate von Ina May Gaskin (Hebamme, Autorin, Mitbegründerin des Geburtszentrums „The Farm Midwifery Center“):
„Keine Sorge“, sagt sie gewöhnlich zu den werdenden Müttern, denen sie als Hebamme bei der Geburt beistand. „Ich habe noch nie erlebt, dass eine Frau dabei explodiert ist oder in zwei Hälften gerissen wurde.“
„Nur das Baby wird herauskommen. Dein Körper ist sehr weise, er presst nur das heraus, was auch herauskommen soll.“

Meine persönlichen Lieblingszitate:
Keiner ist perfekt. Ist das nicht Perfekt?
Optimismus rückwärts gelesen heißt: Sumsi mit Po!
Leben und leben lassen.
Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zu dem Problem.
Wenn du eine Blume magst, dann pflückst du sie, wenn du eine Blume liebst, dann gieße sie.